Montag, 8. Oktober 2007

08.10 – Pflege für die Haut


Heute war nun Tag 1 nach unserem Sachsenurlaub. Im Prinzip haben wir nur gefaulenzt und versucht wieder unseren eigenen Rhythmus zu finden.

Abends war dann Badezeit. Bei einer meiner letzten Tiefseegänge habe ich den Papa ja schon mal vollgekäckert.
Nun ja, da habsch mir gedacht, könnte ich doch mal versuchen, den Papa vollzulullern. Soll schließlich gut für die Haut sein.

Also habe ich mein Köpchen unter Wasser gedrückt und eine Heulattacke vorgetäuscht. Papa hat mich natürlich prompt hochgehoben um mich zu trösten. Tja, und dann Wasser marsch. Aber ich glaube Papa hats mit Humor genommen, war ja schließlich auch schön warm… .

Sonntag, 7. Oktober 2007

07.10 – Die Rückfahrt

Heute war es nun also soweit. Wir sind zurück nach Leonberg gefahren. Nachdem Papa das Auto bis unters Dach vollgestopft hatte und Mama mich fertig gemacht hat, sind wir morgens losgefahren.

Ach war das traurig. Gut dass es noch keinen Bodenfrost gegeben hatte, sonst hätten Mama und Oma mit Ihren Tränen glattweg ne Eisfläche fabriziert.

Ansonsten gibt’s zur Rückfahrt nichts Großartiges zu berichten. Wir sind bis kurz nach Nürnberg gekommen, dann hatte ich großen Hunger und wir mussten eine Zwangspause einlegen.

Nach 30Minuten gings weiter und gegen 15Uhr sind wir bei schönstem Sonnenschein in Leonberg angekommen.

Und was macht Papa als erstes, nachdem er mich ordnungsgemäß abgeliefert hat – er zieht sich ne kurze Hose an. Was soll ich dazu sagen…

Da waren wir also, wieder in unseren 4 Wänden. Irgendwie erholt, irgendwie kaputt irgendwie traurig und auch irgendwie froh wieder sein eigener Herr zu sein. …

Samstag, 6. Oktober 2007

06.10 – Auf zur Grünen Tanne

Mit etwas Wehmut bin ich heute Morgen schon aufgewacht, schließlich sollte heute der letzte Tag in Sachsen sein – zumindest für diesen Besuch.

Aber Mama und Papa haben sich noch was ganz besonderes ausgedacht. Weil sich Oma und Opa so dolle um uns drei gekümmert haben, haben wir die beiden zum Kaffee eingeladen. Dazu haben wir zusammen einen ganz tollen Spaziergang gemacht. Wir sind mit Sally bis zur Tanne gewandert.

Ich fands klasse, weil die Waldwege natürlich genau das Richtige für meinen Geländeflitzer sind. Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass ich bei schlechten Wegen sehr gut schlafen kann. Und das ganze in Kombination mit der gesunden Waldluft…Junge , Junge, ich habe geschlafen wie ein Stein.

Nur manchmal habe ich Opa Bernd im Hintergrund schnaufen gehört. Er musste mich nämlich die ganzen Berge hochschieben. Oma war clever, sie hat mich immer auf den leichten Strecken vorwärts bewegt.

In der Tanne habe ich dann erfahren, dass hier Mama und Papa zur Hochzeit gefeiert haben. Das kann ich gut nachvollziehen, mir hat es sehr gut gefallen und lecker war es – dem Geschmatze der Großen nach zu urteilen – auch.

Leider musste Sally draußen warten. Aber als Belohnung hat sie vom Opa das lecker Keks - welches zu Kaffee dazugehörte – bekommen. Sally war durch den kurzen Stop überhaupt nicht böse. Schließlich konnte sie auf Hin und Rückweg quer durch den Wald flitzen und die „neuesten Hunde und Tiernews lesen“.

Auf dem Rückweg sind dann Opa und Papa auch teilweise quer durch den Wald gesprungen. Die beiden haben sich gegenseitig mit ihren Pilzkenntnissen beeindruckt.

Als wir dann zurück waren, wurde es a bissl stressig. Abends hatten sich noch Heiko und Ivonne angekündigt. Da mussten Mama und Papa gleich ran und anfangen mit Kochen.

Und was wird aus mir wenn Mama und Papa keine Zeit haben,…, richtig, ich verziehe mich zur Oma und werde hier ordentlich verwöhnt. Da kann man so richtig alle Viere von sich strecken. Herrlich!!

Der Koch-Aufwand schien sich auf jeden Fall gelohnt zu haben. Alle haben ordentlich zugelangt und es ist fast nichts übrig geblieben.

Mir wird aber auch gar nichts gegönnt.

Leider war ich abends sehr traurig, schließlich musste ich schon an den bevorstehenden Abschied denken. Entsprechend hat sich auch meine Laune verschlechtert, so dass Mama und Papa alle Hände voll zu tun hatten, mich zu trösten. ...

Freitag, 5. Oktober 2007

05.10 - Einzugsfeier "Bauabschnitt 1"


Gestern habe ich noch mal einen Abstecher zu den Schiebockern und zur Ur-Oma gemacht.Schließlich mußte ich mich doch bei Allen standesgemäß verabschieden.

Die Rumreiserei hat mich dann so müde gemacht, dass ich sogar abends eingeschlafen bin.

Dieses Foto hat Seltenheitswert.




Als kleines Danke für die tolle Woche sind wir dann noch heute Nachmittag zusammen nach Langwolmsdorf gefahren. Dort waren wir lecker Kaffee trinken und die schönen Holzschnitzereien bestaunen. Das hat mir sehr gut gefallen, aber noch viel besser fand ich die Besichtigung der Alpakas. Das sind vielleicht witzige Tierchen. Für meinen Geschmack allerdings ein bisschen zu langweilig...stehen ja nur rum und fressen.

Danach haben wir uns verabschiedet. Das war - wie immer bei Abschieden - sehr traurig. Jetzt muss ich noch sooooo lange warten, bis ich Oma und Opa wieder sehe.

Nach dem Abschied mit Oma Silvia und Opa Harald wiederum galt für den restlichen Tag die Parole - Ausruhen. Die fleißigen Tagebuchleser unter Euch wissen ja, dass das für mich kein Problem ist. Ich bin zum Leidwesen meiner Eltern doch eher nachtaktiv – tja, das ist halt Pech.

Aber ich schweife ab. Wie gesagt, ich musste mich ausruhen, weil abends haben Sebastian und Buschi ihre Einzugsfete „Bauabschnitt 1“ gemacht. Zu der waren alle Helfer geladen. Und weil Papa einige Schubkarren Zement, Sand, Beton, was auch immer, gefahren hat, durfte er bzw. ich auch mit feiern.

Das war wieder mal ne feine Sache. So viele Mütter und solche die es noch werden wollen. Da versteht es sich von selbst, dass man unentwegt geknuddelt wird.

Leider musste ich viel zu früh ins Bettchen. Nur weil ich mal ein kleines bisschen zickig geworden bin.

Mama hatte Pech, sie musste mich trösten. Für sie war damit die Feier beendet, während Papa noch das ein oder andere Schnäpschen getrunken hat…der kann schnarchen sag ich Euch.

Und bei Opa muss - wie kürzlich bie Rico - auch ein Bier schlecht gewesen sein. Seht Euch den Opa doch mal an...


Doch trotz des schlechten Bieres hat mir der Opa die ganze Wohnung gezeigt und mich unermüdlich geknuddelt und Leuten vorgestellt.
Ich sags Euch, Baby sein, kann so schön sein.




Mittwoch, 3. Oktober 2007

03.10 – Tag der Deutschen Einheit


Was macht man eigentlich an einem Feiertag? Ich weiß ja nicht was andere machen, aber ich habe mich verwöhnen lassen. Am Vormittag hat mich die Oma Ulla (wie fast jeden Tag) mit an die frische Luft genommen. Sie hat mich gestängelt und nebenbei im Garten gearbeitet. Jetzt fragt ihr euch bestimmt was stängeln sein soll. Also meine Ur-Ur-Oma hat meine Mama immer gestängelt als sie noch ein Baby war. Die Ur-Ur-Oma hat sich dazu auf die Bank vor dem Haus gesetzt und immer den Kinderwagen vor- und zurückgeschoben bis die Mama geschlafen hat. Wenn die Mama munter geworden ist, dann hat die Ur-Ur-Oma weiter gestängelt. Na und genau das hat die Oma Ulla mit mir gemacht. Zwischendurch konnte sie sich um ihre schönen Blumen im Garten kümmern. Die Sally hat dabei wie so oft neben meinem Wagen gesessen und mich bewacht. Eigentlich bellt die Sally so gut wie nie. Um mich zu beschützen hat sie aber mal eine Ausnahme gemacht als Jemand den Berg hoch gelaufen kam. Es bestand zwar keine Gefahr, aber die Sally ist ihrer Beschützerrolle voll und ganz nachgekommen. Der Opa Bernd hat übrigens wunderschöne Babymusik gemacht. Er kann nicht nur im Spielmannszug trommeln… Der Opa Bernd hat mit einem Bohrhammer den Sockel am Haus abgemacht. Mensch war das ein Sound, so beruhigend. Ich kann euch sagen, da kann man vielleicht schön schlafen.
Nachmittags bin ich dann noch mit Mama und Papa zur Ur-Oma Marianne, zur Bärbel und zum Maik gelaufen. Erst haben die Großen selbst gebackenen Kuchen gegessen und dann hat sich der Papa um Maiks Computer gekümmert. Leider ging es mir an dem Nachmittag nicht so gut. Ich glaube, ich habe ganz schön viel geschrieen weil mein Bäuchlein so weh getan hat. Aber beim Rückweg bin ich standesgemäß eingeschlafen…hatte ich eigentlich schon die außergewöhnlich „gute“ Dorfstrasse erwähnt. …

Ohje, jetzt hätte ich doch fast etwas vergessen. Abends haben wir dann noch meine technischen Daten geprüft.Das Maßband hat stolze 54cm angezeigt und die Waage knapp 5000g. Manometer, ich glaube die MuMi bekommt mir gut.

Dienstag, 2. Oktober 2007

02.10 – Treukontax


Heute habe ich einen Ausflug mit der Mama gemacht. Den Papa haben wir bei der Sally gelassen. Ich glaube die Beiden sind spazieren gegangen und haben zusammen gespielt. Nun aber zu meinem Ausflug. Die Mama hat gesagt, dass wir ihre früheren Kollegen und die Oma Ulla auf Arbeit besuchen. Also sind wir in das Büro der Treukontax in Weickersdorf gefahren. Was die Oma Ulla da wohl den ganzen Tag macht? Erst haben mich die vielen Ordner und Mappen etwas verunsichert, aber als mich die Oma Ulla in den Arm genommen hat, habe ich mich pudelwohl gefühlt und war ganz lieb. Dann kamen Andrea, Anna, Bianka, Heike, Herr Höppner, Katja, Herr Runge, Sandro und Susi. Mensch sind die alle nett. Die Frauen haben mich die ganze Zeit in den Arm genommen und mit mir geknuddelt. Das war wunderschön!

Montag, 1. Oktober 2007

01.10 – Hausarbeit

Bisher durfte ich ja nur die süßen Seiten des Lebens genießen. Doch mit dem heutigen Tage sollte alles anders werden.

Es ging schon damit los, dass ich mit Papa zusammen einen Kuchen backen musste. Ok, ich habe zusammen mit Mama schlaue Anweisungen gegeben (das können Frauen besonders gut) und Papa musste arbeiten, aber trotzdem, das ganze kam Arbeit schon verdammt Nahe.

Der Kuchen war übrigens eine Spielschuld von Papa, die er zu Brunhildes 70. Geburtstag „gewonnen“ hatte.

Und als hätte ich es geahnt, sollte es mit Arbeit noch weitergehen. So musste ich doch tatsächlich zusammen mit Mama Wäsche waschen, bügeln und zusammenlegen.

Also nein, da haben mir echt die Worte gefehlt. Da hat man kaum ein wenig Kontrolle über die eigene Motorik und schon wird das von den eigenen Eltern missbraucht.

Als Beweis hier ein Foto, wie ich gerade die Wäsche bügele.

Nach dieser ganzen Hausarbeit war ich fix und fertig. Also hat mich der Papa geschnappt und wir sind zusammen mit Sally Kastanien sammeln gegangen. Das war echt angenehm, zumal ich so schön passiv an der Sammlung teilgenommen habe.

Nachmittags bin ich dann mit Mama und Papa und dem Kuchen im Gepäck zu Brundhilde und Gotthard maschiert. Und weil das Wetter so super war, haben wir alle zusammen draußen Kaffee getrunken.

Jana war auch mit von der Partie du weil sie mich an den Vortagen immer nur schlafend erlebt hat, habe ich mich dieses mal etwas aktiver gezeigt. Ich weiß eben was sich gehört.


Mein Einsatz beim Backen hat sich auf jeden Fall gelohnt. Den Kuchen haben alle gelobt.