Montag, 31. Dezember 2007

31.12 – Die Welt spinnt…

...und mir gefällts. Den ganzen Tag prabbelten Mama, Papa, Oma Ulla und Opa Bernd heute irgendwas von Silvester.

Ist mir doch egal, soll doch dieser Silvester kommen…dachte ich zumindest anfangs. Doch schon als dann Oma Silvia und Opa Harald auch noch nach Großdrebnitz kamen, war mir Silvester schlagartig sympathisch.

Das war wieder herrlich, alle haben sich mit mir beschäftigt. Ok, eine Zeit lang haben sich die Großen wieder irgendwelches Zeug unter der Nase in den Kopf geschoben…es roch fürchterlich. Hier habe ich mich vorsichtshalber dezent raus gehalten…schließlich wollte ich nicht auf dem Raclette-Grill landen.

Später bin ich dann schön durch die Wohnung gerobbt…natürlich immer unter den wachsamen 12 Augen…

Im Laufe des Abends habe ich dann eine gewisse Zuspitzung verspürt…es lag also noch was Besonderes in der Luft.

Kurzer Hand habe ich auf meinen 30Minuten Sprint-Schlaf gepocht…um auch rechtzeitig für das große Ereignis fit zu sein.

Pünktlich 23:30Uhr war ich wieder auf dem Posten! Ok, Mama und Papa waren leicht genervt, aber für mich hat sich’s total gelohnt. Was ich kurze Zeit später gesehen habe, übertrifft alles bisher Dagewesene.

Der ganze Himmel hat geleuchtet und geblitzt…total cool. Was das allerdings mit einem neuen Jahr zu tun hat, hat sich mir bisher noch nicht erschlossen. Na mal schaun, werde demnächst mal bei Wikipedia nachschlagen. …

Nun ja, ich wünsche Euch hiermit trotz einer kleinen Wissenslücke auch ein gesundes und fröhliches Neues Jahr.

Sonntag, 30. Dezember 2007

26.12 bis 03.01 – Das Leben im Großdorf

Großdrebnitz – tosendes Leben, tolle Einkaufspassagen, gigantische Prachtbauten, edle Villen…und mitten drin ICH.

Und ich war bereit, ..., bereit für das Leben in einem Großdorf.

Ich meine, das Leben hier hat auch seine Schattenseiten,…, besonders wenn man sportlich ambitionierte Großeltern und Eltern hat. Da laufen wir doch tatsächlich bis zur nächsten bewohnten Siedlung um einen Kaffee zu schlürfen. Ich meine, hier draußen sind ja 5 km nix. Ok, den Hinweg habe ich aufgrund meines Mittagsschläfchens nicht mitbekommen…aber zurück sind wir auch noch gelaufen. Da habe ich mich entschlossen, ein paar kurze Säufzer meines Unmutes loszulassen. Dann hat Oma Ulla allerdings alle Register gezogen. Oma ist in schweres Strassengrabengelände gefahren…und ihr wisst ja, bei schwerer See kann ich nicht widerstehen…da muss ich einfach einschlafen. Wenn ichs mir so recht überlege, war der Ausflug gar nicht mal so übel…

Ansonsten gabs in Großdrebnitz noch eine Premiere zu feiern. Mama und Papa sind das erste mal abends zusammen ausgegangen…zumindest seit ich die beiden auf Trapp halte. Die beiden haben mich kurzer Hand bei Oma und Opa abgegeben … anfangs habe ich mir noch überlegt ein bisschen Rabatz zu machen…aber ich glaube Mama und Papa hatte die kurze Auszeit verdient, waren sie doch bisher rund um die Uhr für mich da.

Ansonsten habe ich natürlich auch hier die Dauerbeschäftigung sehr genossen. Seien es nun die sportlichen Höchstleistungen mit Opa Bernd, die Streicheleinlagen von Oma Ulla, das Krabbeln bei Tante Bärbel oder das Rumblödeln mit Onkel Sebastian und Tante Buschi.


Die Zeit hier war echt wieder schön und ging wie immer viel zu schnell vorbei… zumal wir auch immer was zu tun hatten. Ich denke da z.B. an unseren Besuch bei Corina und ihrer Familie. Während ich mich mit den Frauen nett unterhalten habe, hat Papa eine Schnelleinführung in Sachen Erntemaschinen, Traktoren, Schneitwerken, Pflügen, etc., ... bekommen.

Da fällt mir noch ein: Mama hatte an einem Vormittag ein paar Mädels eingeladen. Und die hatten ja auch fast alle kleine Knirpse mit dabei. Und so mitten im Gewusel habe ich mich pudelwohl gefühlt. Ich wollte natürlich allen meine tollen Abenteuer erzählen, ich bin mir aber nicht sicher, ob alle meine Geschichten verstanden haben. Das war aber auch ein
Geschnatter…

Dienstag, 25. Dezember 2007

25.12 – Ja ist denn heut schon wieder Weihnachten

Zwei Omas und zwei Opas zu haben ist ja immer super klasse. Aber zu Weihnachten ist das gleich noch klassiger. Denn da gibt es gleich zwei mal Weihnachten.

Obwohl ich mittlerweile in Großdrebnitz stationiert bin, sind wir heute gleich nach dem Frühstück zu Silvia und Harald gedüst um auch hier zu wichteln. Aber wenn ihr denkt dass ich hier gleich mit Geschenken überschüttet wurde, dann täuscht ihr Euch.

Nach einem Mega-Mittag (zumindest für die Großen) ging es erst mal zur Ur-Oma. Hier haben wir uns mit den Wilthenern auf eine Tasse Kaffee getroffen…ein paar Geschenke gab es natürlich auch.

Und obwohl wir nur 1 Dutzend Leutchen waren, haben wir mehr Krach gemacht als eine Großraumdiskothek. Ich meine, mir hats gefallen,…, so mitten im Getümmel.

Nachdem dann alle heißer waren, haben wir noch ein Gruppenphoto gemacht und dann gings ab zurück nach Schiebock.

Und hier war dann Gott sei dank gleich die Bescherung. Für alle gabs super Geschenke, zumindest habe ich keine Beschwerden gehört…aber viel besser war, dass ich nackig strampeln durfte.

Zum Abendbrot hatte ich dann aber gehörig die Nase voll. War ja auch ein anstrengender Tag. Also sind wir völlig geschafft zurück nach Drebnitz gedüst…

Montag, 24. Dezember 2007

24.12 – Ich liebe Weihnachten

Endlich ist Weihnachten…mein erstes Weihnachten. Und ich muss sagen, an Weihnachten könnte ich mich gewöhnen.

Dafür gibt es einige Gründe. Ganz wichtig. Zu Weihnachten wird man besonders verwöhnt. Alle sind noch einen Tick netter als an normalen Tagen. Und wenn ich zu 111% verwöhnt werde, fühle ich mich mehr als wohl.

Außerdem gibt es an keinem anderen Tag so viele Lichter wie zu Weihnachten. Überall stehen die großen und kleinen Weihnachtsbäume. Das sind mehr Lichter als im Kaufhaus. Ich wusste teilweise gar nicht, wo ich zuerst hinschauen sollte.

Und dann ist da ja noch das raschelnde Geschenkpapier. Das ist soo cool. Überall macht es „Knister Knister – Raschel Raschel“.

Jetzt verstehe ich, warum die Großen so einen Hype um Weihnachten machen. Wobei ich manchmal das Gefühl hatte, dass sich die Erwachsenen mehr über den Inhalt als über das Papier drumherum gefreut haben.

Naja, über den Inhalt kann ich mich auch nicht gerade beschweren. Den 24.12 haben wir ja bei Oma Ulla und Opa Bernd verbracht. Und weil an diesem Tag alle total aufgeregt sind, wurden ab Nachmittag Geschenke an mich verteilt. Vielleicht haben Oma und Opa auch damit gerechnet, dass ich abends ordnungsgemäß ins Bett gehe…und bevor ich keine Geschenke mehr bekomme. … Aber nicht mit mir!!!

Besonders gestaunt habe ich über das gigantomanische Paket von Tante Buschi. Da war nämlich gaaaanz viel Badespielzeug drin. Allerdings muss ich jetzt beim nächsten Badetag eine Entscheidung treffen - nehme ich Papa oder das Badespielzeug mit in die Wanne?




Ach herje, da hätte ich doch fast vergessen, dass ich noch den echten Weihnachtsmann gesehen habe. Der war nach seinem „Einsatz“ noch kurz bei mir. Aber ich sag’s ehrlich: Ich versteh die Weicheier gar nicht, die Angst vor diesem knuffigen Männchen haben. Der ist doch total süß und kein bisschen böse.

Sonntag, 23. Dezember 2007

18.12 bis 23.12 – Bald nun ist Weihnachten

Ich sags immer wieder. Zeit ist relativ. Da ist man kaum in Biw’werda angekommen, geht’s schon weiter nach Großdrebnitz. Und was ich so alles in der Zeit hier erlebt habe.
Am liebsten habe ich dem Opa auf die Sachen gesabbert. Ich hatte manchmal das Gefühl, dass er das nicht so richtig leiden konnte. Ob er weiß, dass ich mich schon darauf freue zu zeigen, wie toll ich Brei auf seinem T-Shirt verteilen kann? Aber ich glaube der Opa hat mir das nicht übel genommen. Schließlich war er jeden Tag mit mir spazieren, egal wie kalt es war. Ganz oft sind wir Richtung Butterberg gegangen. Ich hatte ja gehofft, bei diesen arktischen Temperaturen endlich mal Butter zu finden, aber denkste. Selbst bei -10 Grad gab es keine Butter. Jetzt muss ich doch glatt mal schaun, wo die Schmelztemperatur für Butter liegt.
Wisst ihr was ich hier in Schiebock noch klasse finde? Hier leuchtet es überall. Überall gibt’s Sterne, Weihnachtsbäume, Schwippbögen… nur der olle Weihnachtsmann im Flur hat mir a bissl Angst gemacht. Der leuchtet und klingelt so wild…das kann ich überhaupt nicht leiden.
Ansonsten haben wir ganz viele Ausflüge gemacht. Ob zur Ur-Oma oder zu den Wilthenern. Lange Weile hatte ich nie. Grit hat für mich eine tolle Mappe mit Kinder- und Weihnachtsliedern zusammengestellt. Und solange ich die ollen Noten noch nicht lesen kann, müssen eben Mama und Papa ran. Sehr interessant in Wilthen fand ich auch das blaue Federtier im Käfig. Aber ich glaube ihm war meine Anwesenheit nicht soo geheuer…

Und weil es so schön zu dem Thema Bescherung passt: Meine Windel habe ich selbstverfreilich auch wieder gesprengt. Das war natürlich volle Absicht. Denn wenn die K… bis zum Genick klebt, bleibt Mama und Papa gar nix anderes übrig als mich zu baden. Und das macht mir einen riesen Spaß. Nur einmal bin ich zu tief getaucht…ich wollte halt mal kucken, was so am Wannenboden los ist. War aber halb so wild…12 mal gehustet, kurz geweint und nach einem kurzen Knuddler von Papa gings wieder in die Fluten.

Gelernt habe ich in der Zeit natürlich auch was. Ich kann jetzt schon ganz laut quieken und lachen…am meisten Spaß macht das, wenn die Oma oder der Opa aus vollem Rohr zurück quieken. Gut, dass es Aspirin gibt…

Jetzt werde ich noch die letzten Stunden mit Oma und Opa genießen bevor ich mich morgen in die nächsten Abenteuer in Großdrebnitz stürze.
Ups, jetzt hätte ich doch fast den heutigen Ausflug vergessen. Wir haben den kleinen Tarek besucht. Dort habe ich meine Freundin Lina wieder getroffen und neue Spielkameraden kennen gelernt. Die anderen Babys haben dann irgendwann geschlafen (wie langweilig…), aber ich natürlich nicht! Sonst hätte ich ja verpasst wie Janetts Fotoapparat und die Tischdecke brennen. Wenn jetzt nicht alle Bilder zerstört sind, stelle ich demnächst mal ein Gruppenbild von uns Babys hier rein.

Dienstag, 18. Dezember 2007

18.12 – Ich will spielen


An dieser Stelle möchte ich erst einmal all den Lesern meiner kleinen und großen Abenteuer ein frohes Fest wünschen.

Die kommenden 2 Wochen bin ich nämlich bei meinen Omas und Opas in Sachsen und ich glaube, dass mir da a bissl die Zeit fehlen wird um weitere Einträge zu machen.

Aber das hole ich natürlich alles nach.

Übrigens: Wir sind bereits in Sachsen, dieser Eintrag ist quasi Ostdeutsch. Ich kann Euch sagen, die Fahrt hierher war irgendwie anders und auf jeden Fall einen Eintrag wert.

Mama und Papa haben natürlich wie immer versucht das große Ereignis vor mir zu verbergen, um mich nicht unnötig aufzuregen.

Aber spätestens als Papa Unmengen an Koffern, Tüten, Kisten etc. ins Auto geladen hat, wusste ich bescheid. Ich bin ja kein kleines Kind mehr.

Naja, und da Mama und Papa die Fahrt nicht ordnungsgemäß mit mir abgestimmt hatten, haben sie schnell ihr blaues Wunder erlebt.

Die beiden haben sich nämlich gedacht, dass abends losfahren eine gute Idee wäre. Da schläft das Baby (hier bin ich gemeint) und alle erleben eine ruhige Fahrt.

An und für sich ist das auch keine so schlechte Idee. Nur sind Mama und Papa viel zu zeitig losgefahren. 20Uhr ist zwar für Mama und Papa eine angenehme Zeit, aber eben nicht für mich. Hier spiele ich doch normalerweise immer, damit ich müde werde. Und daran habe ich mich soo gewöhnt,…, dass ich eben auch auf der Autofahrt spielen wollte. Also habe ich meine Stimme geölt und volles Rohr geschrieen. Mama und Papa blieb gar nichts anderes übrig als einen Zwangsstopp an einer Raststätte einzulegen. (Raststätte ist hier leicht geschmeichelt…das war eine Parkplatz im nirgendwo, inmitten von LKWs – Anm. von Papa) Und zwar so lange bis ich müde wurde. Waren ja nur schlappe 60Minuten. Danach konnte es zügig weitergehen,…, ungefähr 15 Minuten, denn nun standen wir im Stau. Während nämlich Mama und Papa mit mir gespielt haben, wurde direkt vor uns eine Nachtbaustelle aufgebaut. Und wenn 3 Spuren auf eine umgeleitet werden, geht nix mehr. Da haben wir dann noch eine Stunde im Stau gestanden. Mama war hier etwas mulmig, weil wir der einzige PKW umgeben von 10000000000LKWs waren. Aber mir hats gefallen. So ein Gezische und Gepfeife … da kann man herrlich schlafen.

Nachdem auch der Stau überwunden war, ging es für eine Weile recht flott weiter,…, bis, …, ja bis der Nebel kam…

Achso, hatte ich erwähnt, dass ich in Chemnitz Hunger bekommen habe. Also noch ein Zwangsstopp…

Schließlich sind wir aber alle wohlauf gegen 3 Uhr bei Oma und Opa angekommen. Alles in allem fand ich die Fahrt klasse,…, ich durfte spielen, schlafen und essen. Was will ein Baby mehr.

Samstag, 15. Dezember 2007

15.12 – Sandro’s 30er

Ich kann Euch sagen, gestern habe ich wieder was erlebt. Mein alter Saufkumpane „Fleescher“ ist ja letzte Woche 30 geworden und heute war nun seine große Feier. Naja, Mama , Papa und ich sind schon nachmittags hingefahren, weil ich momentan noch nicht so lange aufbleiben darf. Aber da war bereits eine Menge los. Nur eins hat mich gewundert. Die meisten hatten viel kürzere Haare als ich…das kam mir anfangs schon komisch vor…aber na ja, das scheint wohl gerade modern zu sein. Und Einige waren sogar total bunt bemalt, noch viel mehr als Sandro. Ob das Indianer waren?
Umso später der Abend wurde, umso lauter ist es dann auch geworden. Es sind ja ununterbrochen neue Gäste gekommen.
Und weil mich der Krach dann irgendwann nervös gemacht hat, sind wir vor dem ganz großen Trubel lieber wieder nach Hause gefahren.
Alles in allem habe ich die Fete echt gut verkraftet, ich bin dann so ca. 23Uhr eingeschlafen und habe – bis auf eine Schnullerverlustpause – bis 5:30Uhr durchgeschlafen. Ich glaube so langsam werde ich echt partytauglich.
Eine Kritik an Papa gibt’s jetze noch: Der hatte zwar gestern seinen Fotoapparat mit, hat aber NULL Photos gemacht. Typisch!